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Perfekte Pommes aus dem Ofen – goldgelb, knusprig, innen weich

Diese Ofenpommes werden außen knusprig und innen weich – ganz ohne Fritteuse. Mit ein paar einfachen Schritten gelingen sie jedes Mal: blanchiert, gut getrocknet, mit Öl und Gewürzen ummantelt und dann im heißen Ofen gebacken.

Ideal als Beilage zu Burgern, Steaks oder einfach als Snack mit Ketchup und Dip. Und das Beste: Du weißt genau, was drin ist – keine Zusätze, nur Kartoffeln, Öl, Salz und deine Lieblingsgewürze.

Zutaten



600 g festkochende Kartoffeln (möglichst gleich große)
2 EL neutrales, hitzestabiles Öl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
Salz
Optional für mehr Aroma: Paprika edelsüß, Rosmarin, Pfeffer
Optional: dein Lieblings-Pommesgewürz für extra Würze


Zubereitung

1. Kartoffeln schneiden
– Kartoffeln schälen (oder gründlich waschen) und in gleichmäßige Stifte schneiden.
– Für „Steakhouse-Pommes“ etwas dicker schneiden, für normale Pommes etwas dünner.

2. In kaltem Wasser blanchieren
– Die Pommes in kaltes Wasser geben und 2–3 Minuten stehen lassen, zwischendurch leicht bewegen.
– Dadurch wird überschüssige Stärke ausgewaschen – das macht die Pommes später knuspriger.

3. Gut abtrocknen
– Pommes in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.
– Anschließend auf einem sauberen Küchentuch oder Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Je trockener, desto besser die Bräunung.

4. Mit Öl und Gewürzen mischen
– Die trockenen Pommes in eine Schüssel geben, Öl dazugeben und alles gut vermengen, bis jede Stange leicht überzogen ist.
– Mit Salz und nach Wunsch mit Paprika, Rosmarin oder deinem Lieblingsgewürz würzen und erneut gut mischen.

5. Backen
– Pommes nebeneinander auf ein Backblech mit Backpapier legen (nicht übereinander stapeln).
– Im vorgeheizten Ofen bei 200–220 °C ca. 25–35 Minuten backen, je nach Dicke der Pommes und Ofen. Zwischendurch einmal wenden.
– Wenn sie außen goldbraun und innen weich sind, sofort servieren.

Profi-Tipp

  • Auf Vorrat: Pommes nach dem Blanchieren und Trocknen auf einem Blech vorfrosten und dann in Beuteln einfrieren – so hast du deine eigenen TK-Pommes ohne Zusätze.
  • Extra knusprig: Blech nicht zu voll legen und lieber zwei Durchgänge machen – jede Pommes braucht Platz.
  • Kartoffeln retten: Wenn Kartoffeln weich werden oder kleine Keime bekommen, kannst du sie trotzdem verwenden: großzügig schälen, zu Pommes schneiden, blanchieren, trocknen und einfrieren. So verhinderst du Lebensmittelverschwendung und hast immer Vorrat.
  • Haltbarkeit: Im Kühlschrank (vorgekocht und getrocknet) bis zu 1 Tag, im Gefrierfach (vorgefroren) bis zu 3 Monate.


Goldgelb, würzig und innen weich – so gelingen Pommes im Ofen, wenn man sie wie in der Profiküche behandelt: erst schneiden, dann kurz blanchieren, gründlich trocknen und erst danach mit Öl und Gewürzen mischen. So bekommen sie die typische „Fast-Food-Knusprigkeit“, aber mit deutlich weniger Fett.

Die Vorbereitung dauert nur ein paar Minuten, dafür hast du hinterher Pommes, die du flexibel einsetzen kannst: direkt frisch aus dem Ofen, als schnelle Beilage oder sogar als Vorrat aus dem Gefrierfach. Einmal gemacht, willst du keine lapprigen TK-Pommes mehr sehen.

Ob nur mit Salz, mit Paprika und Rosmarin oder mit deinem Lieblings-Pommesgewürz – diese Ofenpommes lassen sich leicht variieren und passen zu fast jedem Gericht, das nach etwas Knusprigem an der Seite schreit.



Lust auf noch mehr Rezepte, Tipps & Küchenwissen? Dieses Rezept stammt aus „Ray’s Kitchen Book – Band 1“.

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